Der Ingolstädter Allrad-Pionier Audi stellt den Quattro-Antrieb um. Beim neuen Audi A4 2.0 TFSI, der im Spätsommer auf den Markt kommt, wird der Quattro-Antrieb variabel. In den Achsen sitzt beim Quattro-Ultra-Antrieb nicht mehr die gebräuchliche Torsen-Technik, sondern eine Lamellenkupplung, mit der die Antriebswelle komplett abgekoppelt werden kann. Gleichzeitig gibt eine Klauenkupplung den Hinterradantrieb frei. Der hauptsächliche Spareffekt entsteht mit dem Abhängen der Komponenten über geringere Reibung. Wird der Allradantrieb benötigt, schließt die Lamellenkupplung, bringt die Welle auf Touren und lässt die Klauenkupplung zugreifen. Der komplette Vorgang benötigt 250 Millisekunden. So wandelt sich der A4 blitzschnell vom Allradler zum Fronttriebler, aus Quattro wird Duo. Audi verspricht sich so einen Minderverbauch von bis zu 0,3 Litern auf 100 km.