Der jüngste Kracher aus dem Haus AMG, der Performance- und Edelschmiede von Mercedes-Benz. Mit dem neuen C43 4MATIC Cabriolet enthüllen die Affalterbacher auf dem Autosalon Genf 2016 die erste offene Variante der noch jungen C-Klasse Familie.

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367 Pferde, trotz Downsizing
Aus einem 3,0-Liter-V6-Biturbomotor schöpft der das viersitzige Cabrio 367 PS. Massvolles Downsizing könnte man das nennen. Die Nanoslide genannte Beschichtung der Zylinderlaufbuchsen wird auch in den Formel 1-Motoren von Mercedes-AMG verwendet. 9 Gänge verwaltet die Elektronik des neu entwickelten Automatikgetriebes. Selber schalten ist aber natürlich noch erlaubt. Ein Allradantrieb, von Mercedes auf den Namen «AMG Performance 4MATIC» getauft, ist serienmässig an Board. Der Kraftverteilung ist mit bis zu 69 Prozent auf die Hinterachse betont hecklastig. Der Mercedes-Allradler fährt sich eher wie ein leistungsstarker Hecktriebler. Der Open-Air-Genuss für vier Personen bietet dank eigenständigem Fahrwerk mit AMG-spezifischer, strafferer Elastokinematik und dreistufiger Verstelldämpfung das passende Fahrerlebnis für jede Gelegenheit.

Auf den ersten Blick ein AMG!
Optisch unterscheidet sich das Mercedes-AMG C 43 4MATIC Cabriolet von seinen zahmen Serien-Brüdern durch 18 Zoll grosse Leichtmetallräder im eigenständige AMG-Design. Zum AMG-Design zählen die Frontschürze mit sportlich markanten Lufteinlässen, Rautengittern, dem Zierelement in Silberchrom sowie die Heckschürze mit Diffusoreinsatz in mattsilber. Der Diamantgrill ist mit verchromten Pins, einer Lamelle in Hochglanzschwarz und dem AMG Schriftzug gestaltet. Darunter sorgt der Frontsplitter in Silberchrom für optimale Anströmung der Kühlmodule. wheels! meint: Eine rundum gelungene und nicht zu aufdringliche Schönheit. Das C43 Cabriolet macht beim Flanieren in Nizza eine ebenso gute Figur, wie beim gelegentlichen Besuch auf der Rennstrecke. Mercedes verspricht neben dem Fahrspass auch eine hohe Effizienz. So verbraucht die offene Variante des Mercedes-AMG C 43 laut Werksangaben lediglich 8,3 Liter auf 100 Kilometer. Auf der Rennstrecke dürften dann doch ein paar Liter mehr durch die Benzinleitungen rauschen.