Für die Einen sind sie perfekte Sportwagen, für die Anderen ein Irrweg der Porsche-Geschichte: die Transaxle-Modelle 924, 944, 968 und 928. 1976 führte Porsche mit dem Typ 924 die Transaxle-Bauweise ein und betrat damit Neuland: Der Motor sitzt vorn, das Getriebe jedoch auf der Hinterachse. Zwischen 1976 und 1995 baut Porsche damit eine Generation von Sportwagen, die von den Prinzipien des 911 mit seinem Heckmotor abrückte. Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums widmet sich das Porsche-Museum in Stuttgart im Rahmen der Sonderausstellung «Die Transaxle-Ära. Vom 924 bis 928.» mit 23 besonderen Exponaten. Über die Hälfte davon sind erstmals öffentlich im Museum zu sehen. Am 22. Mai, dem Internationalen Museumstag, lädt das Museum zum «Transaxle Day» ein. Neben freiem Eintritt an diesem Sonntag wird es mehrere Führungen durch die Sonderausstellung geben. Darüber hinaus wurden Privatbesitzer eingeladen, ihre Transaxle-Fahrzeuge auf verschiedenen Parkflächen um das Museum ausstellen. Ein Höhepunkt wird der Transaxle-Talk darstellen, bei dem maßgeblich beteiligte Zeitzeugen in der museumseigenen Werkstatt auf die Typen 924, 928, 944 und 968 zurückblicken. Das Porsche-Museum hat dienstags bis sonntags von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

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