Die Rallye Aïcha des Gazelles ist ein ganz besonderes Rennen. Zugelassen sind nur Frauen, nicht erlaubt hingegen sind GPS-Geräte und Mobiltelefone. Was also zählt, sind Geschick und Orientierung. Es gewinnt nicht das schnellste Team, sondern dasjenige, das am wenigsten Kilometer gebraucht hat. Sprich: Hindernisse, wie ausgetrocknete Flussbette und vor allem Sanddünen werden nicht um-, sondern überfahren. Die beiden Waadtländerinnen Régine Zbinden und Ela Steiner nehmen dieses Jahr bereits zum dritten Mal an der Rallye Aïcha des Gazelles teil. Mit einem Jeep Wrangler geht es während rund 2‘500 Kilometern über Sanddünen und ausgetrocknete Flussbette. Mit den Einnahmen der Rallye werden Ärzteteams finanziert, die zwischenzeitlich das ganze Jahr über Nomaden und die Bewohner abgelegener Dörfer und Siedlungen im südlichen Teil Marokkos versorgen. Zusätzlich wurden Schulen finanziell unterstützt und ein Waisenhaus eingerichtet.

Mehr Infos unter: www.rallyeaichadesgazelles.com